Uwe-Karsten Heye vertritt Gesicht Zeigen! bei Podiumsdiskussion in der Friedrich-Ebert- Stiftung

Podium der FES am 27.10.2009 v.l.n.r.: Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Uwe-Karsten Heye, Gabriele Fograscher, Dr. Erhart Körting und Ines Pohl Am 27.10.2009 lud die Friedrich Ebert Stiftung Berlin zu einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „ Die extreme Rechte als Gewinner der Krise? Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise für Demokratie und Gesellschaft“. Geladene RednerInnen waren Innensenator Dr. Erhart Körting, Chefredakteurin der taz Ines Pohl, Mitglied des Bundestages und Sprecherin der AG Rechtsextremismus der SPD Gabriele Fograscher, Chefredakteur des Vorwärts und Vorstandsvorsitzender von Gesicht Zeigen! Uwe-Karsten Heye, Professor der Universität zu Köln Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Ver.di Bundesverwaltung, Bereichsleiter Ressort Politik und Planung Dr. Wolfgang Uellenberg-van Dawen. Diskutiert wurde unter der Leitung von Rundfunkjournalist beim Inforadio Berlin-Brandenburg Alfred Eichhorn.

Einleitende Worte fand Prof. Butterwegge indem er die gegenwärtige Krise rechtsextremistischer Parteien analysierte und charakterisierte. Er gab aber keine Entwarnung, denn dies ändere nichts an der Ideologie in den Köpfen. Die anschließende Diskussion war sehr lebhaft und es herrschte nicht immer Einigkeit. Besonders wurde der neue Koalitionsvertrag thematisiert und dessen Forderung nach Ausweitung von Programmen gegen rechte Gewalt auf alle extremistisch orientierten Gruppen. Über die Unmöglichkeit seiner Umsetzung und die fehlende Abgrenzung von rechten zu linken Gewalttaten schien, nach geklärten Missverständnissen, Einigkeit auf dem Podium zu herrschen. Auch das Publikum beteiligte sich rege und kontrovers.