Gesicht Zeigen!: Rechtsextreme Positionen verstoßen gegen Menschenrechte

Wir brauchen Widerstand von Politik und Gesellschaft

Berlin, den 09.12.2025 

Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember fordert die Organisation Gesicht Zeigen! verstärktes Engagement für eine solidarische, vielfältige Gesellschaft, in der Menschenrechte unteilbar sind und für alle gelten. Das bedeutet auch, dass Politik und Gesellschaft sich klar gegen rechtsextreme Positionen stellen. „Rechtsextreme Ansichten sind kein legitimer Teil demokratischer Debatten, sondern ein direkter Angriff auf die Menschenwürde“, betont Geschäftsführerin Rebecca Weis. „Sie bedrohen die Sicherheit von Menschen, zersetzen das Vertrauen in demokratische Institutionen und schaffen ein Klima, in dem Gewalt legitim erscheint.“  

Was als menschenrechtlicher Konsens gilt und so auch im Grundgesetz festgeschrieben ist, wird in Deutschland zunehmend infrage gestellt: Ausgrenzung und rassistische Überzeugungen gewinnen an Sichtbarkeit, Minderheiten werden gezielt angegriffen. Besonders bei Themen, die unterschiedliche Facetten von Migration beleuchten, gleiten die Debatten zunehmend in rassistische Ideologie ab. 

Gesicht Zeigen! fordert daher: 

  • Keine Relativierung rechtsextremer Positionen oder rhetorische Anbiederung  
  • Stärkung der politischen Bildung, insbesondere in Schulen und Jugendangeboten, um die Werte des Grundgesetzes zu vermitteln und Desinformation entgegenzuwirken.  
  • Konsequente Unterstützung von Betroffenen rechter Gewalt 

„Es ist in einer Demokratie nicht verhandelbar: Menschenrechte gelten für alle Menschen”, so Weis. „Wer rechtsextreme Ideologien normalisiert, stellt sich gegen die Grundlagen unserer Verfassung und unserer Demokratie.”  

Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. ermutigt Menschen, aktiv zu werden gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie gegen rechtsextreme Gewalt. Gesicht Zeigen! greift in politische Debatten ein, initiiert Kampagnen und entwickelt innovative Projekte, die Vorurteile abbauen und das demokratische Miteinander fördern. Weitere Informationen finden Sie hier. 

 Für Bildmaterial oder Interviewanfragen melden Sie sich gerne bei
Annette Dörrfuß – Pressesprecherin
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