Fachaustausch Schule unter Druck am 10.06.2026 in 7xjung

10. Juni 2026, 17.00-20.30 Uhr

Lernort 7xjung | S-Bahn-Bögen 416-422 |

Flensburger Straße 3 | 10557 Berlin

 


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    Schule unter Druck: Medial zugespitzte Geschlechterperformances als pädagogische Herausforderung – Geschlechterreflektierte Pädagogik als Entlastung für Schüler*innen und Lehrkräfte? 

     

    Wann? 10.06.26    17:00-20:30 Uhr  

    Wo? Lernort 7xjung | S-Bahn-Bögen 416-422 | Flensburger Straße 3 | 10557 Berlin  

    Zugespitzte Bilder von Frauen und Männern sind im Alltag von Jugendlichen allgegenwärtig. Über soziale Medien ist der Tipp zum richtigen Verhalten beim Dating und die richtige Fitness-Routine für den perfekten Körper nur einen Swipe entfernt. Geschlechterperformances sind Normalität. Hinter dieser Normalität stecken einerseits finanzielle Absichten. Gleichzeitig werden hier aber auch gezielt bestimmte Gesellschaftsbilder- und Normen vermittelt. Wer bestimmte Geschlechterrollen am besten performt, bekommt die meiste Anerkennung. 

    Schule bleibt von diesen Performances nicht unberührt.  Begriffe aus Trends, Diskursen und “content” werden genutzt, um sich selbst zu positionieren – oft auch in Abwertung anderer. Es entsteht ein Druck, sich ständig positionieren zu müssen. Dies betrifft sowohl Jugendliche als auch Lehrkräfte.  

    Schule hat das Potenzial, Räume zu öffnen und Gespräche gezielt zu suchen: Was macht einen “guten Mann” aus? Was macht eine “gute Frau” aus? Welche Erwartungen stecken dahinter? Wer kann diesen Erwartungen gerecht werden und tun sie uns gut? Was brauchen wir für ein gutes und gewaltfreies Zusammenleben?  Aus Erfahrung wissen wir, dass hinter jeder Provokation der Bedarf nach Auseinandersetzung und Gespräch steht.  

    In diesem Fachaustausch wollen wir gemeinsam mit Menschen aus der pädagogischen Praxis und der Politik der Frage nachgehen, wie wir diesem Gesprächsbedarf von Jugendlichen gerecht werden können: Wie können wir den Raum öffnen, damit diese wichtigen Themen besprochen werden? Wie können wir pädagogisch gezielt entlasten? Und welche Rolle kann geschlechterreflektierte Pädagogik dabei einnehmen?