Demokratiearbeit stärken – nicht schwächen

Dialog statt Kürzungen
Nahaufnahme einer Frau mit kurzen braunen Haaren und schwarzer Brille, die leicht lächelt. Über dem Bild liegt der Text: ‚Unsere Arbeit ist kein abstraktes Förderziel, sondern gelebte Praxis‘. Und ihr Name: Sophia Oppermann, Geschäftsführerin von Gesicht Zeigen!" Rechts ist ein Logo mit der Aufschrift ‚Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland‘ zu sehen.“

Mit klarer Kritik an den geplanten Umstrukturierungen des Bundesprogramms Demokratie leben! haben sich mehr als 140 Träger der Demokratiearbeit an Ministerin Karin Prien (CDU) gewandt. 

Die angekündigten Maßnahmen kommen in der Praxis massiven Kürzungen gleich, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme. Sie gefährden bewährte Präventions- und Bildungsarbeit. Besonders kritisch sehen wir, dass die Entscheidungen getroffen werden, bevor zentrale Evaluationen überhaupt vorliegen. Das widerspricht evidenzbasierter Politik und gefährdet langfristig gewachsene Strukturen, Netzwerke und Vertrauen vor Ort. 

Wenn rechtsextreme Gewalt auf einem Höchststand ist, brauchen wir mehr Demokratieförderung, nicht weniger. 

Demokratiearbeit ist langfristig angelegt. Sie lebt von Vertrauen, stabilen Partnerschaften und gewachsenen Netzwerken. Diese Strukturen lassen sich nicht kurzfristig ersetzen – und schon gar nicht „umorganisieren“, ohne Schaden anzurichten. 

Gemeinsam mit zahlreichen Organisationen fordern wir: 
  Umstrukturierungen aussetzen
  Evaluationen abwarten
  Dialog statt Kürzungen 

Denn klar ist: Demokratieförderung ist kein Lichtschalter, den man an- und ausmachen kann.

Setzen auch Sie sich für Demokratiearbeit und gegen die Kürzung der Gelder ein. Unterzeichnen Sie die Petition „Kein Kahlschlag bei Demokratiearbeit” .