Rechtem Rollback standhalten ist Pflicht aller Demokrat*innen
25. Juni 2026
Zum Jahrestag des Christopher Street Day ruft Gesicht Zeigen! zu mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Schutz für die LGBTQIA+-Community auf. Unser Vorstandsvorsitzender Peter Ruhenstroth-Bauer fordert dazu auf, sich dem zunehmenden, auch politischen Druck gegen die CSD-Aktivitäten zu widersetzen: „Heute feiern wir Vielfalt, Liebe und Akzeptanz – und wir laden alle ein, mitzufeiern!“Der CSD erinnert an den mutigen Widerstand der queeren Community gegen Polizeigewalt in New York 1969. „Alle Menschen haben das Recht, so zu leben und zu lieben, wie sie möchten“, so Ruhenstroth-Bauer. „Gemeinsam stehen wir heute mehr denn je für die Rechte und die Sichtbarkeit der LGBTQIA+-Community ein. Wir setzen ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung.“ Gesicht Zeigen! versteht sich als treibende Kraft für eine offene Gesellschaft, in der jede*r willkommen ist.Mit Sorge blickt Gesicht Zeigen! auf die zunehmenden Anfeindungen und Gewalttaten gegenüber queeren Menschen und Angriffe auf CSD-Paraden. Der Verein fordert die Gesetzgeber und die Strafverfolger*innen auf, queerfeindliche Hasskriminalität entschiedener zu bekämpfen. Gesicht Zeigen! schließt sich zudem der Haltung des Bundesverbands Queere Vielfalt LSVD+ an, demzufolge CSDs als gelebte Demokratie, Sichtbarkeit und Anerkennung der queeren Community immer politisch sind. „Lasst uns gemeinsam laut und sichtbar sein. In den Betrieben, auf den Straßen und in den Köpfen”, so Ruhenstroth-Bauer. „Der Kampf für Gleichberechtigung ist erst dann erfolgreich, wenn tatsächlich alle Menschen die gleichen Rechte haben. Diese Aufgabe hat uns das Grundgesetz mit auf den Weg gegeben – und wir werden uns weiter dafür einsetzen.“ Daher unterstützt Gesicht Zeigen! auch die Forderung, die sexuelle Identität in den Diskriminierungsschutz von Art. 3 Abs. 3 des Grundgesetzes aufzunehmen.