Materialentwicklung

Bei United! entwickeln wir bedarfsorientierte, innovative Materialien mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Rechtsextremismus. Neben der Bereitstellung unserer themenspezifischen Materialien für die bundesweite Fachpraxis entwickeln wir außerdem spezielle, ansprechende Angebote für die Bereiche Justiz und Wirtschaft. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der bundesweiten Rechtsextremismusprävention.


It works! | Die Gesicht Zeigen!-Box für Respekt am Arbeitsplatz

Workshopbox

>> Für Gruppengrößen von bis zu 20 Personen
>> Material für Workshops von 4-8 Stunden

In den vergangenen Jahren und Monaten wurde wieder besonders deutlich, welche Gefahr durch den Rechtsextremismus und dessen Akteur*innen ausgeht. Rechtsextreme versuchen in allen gesellschaftlichen Bereichen Fuß zu fassen, so auch in Betrieben und der Arbeitswelt.

Doch wie damit umgehen, wenn der nette Büronachbar in der Mittagspause regelmäßig von seinen Aktivitäten am Wochenende erzählt und dabei versucht, die Kolleg*innen für seine rechtsextremen Machenschaften zu begeistern? Wie erkennen, ob die Tattoos meiner unscheinbaren Kollegin Ausdruck ihrer rechtsextremen Weltanschauung sind? Was tun, wenn die Vorgesetzte rassistische und fremdenfeindliche Witze beim Teammeeting macht? Wie dagegen vorgehen, dass das neue Betriebsratsmitglied offensichtlich rechtsextreme oder rassistische Einstellungen vertritt? Wie engagieren, ohne den Rückhalt einzelner Kolleg*innen oder des ganzen Teams zu riskieren?

Deshalb haben wir It works! – Die Gesicht Zeigen!-Box für Respekt am Arbeitsplatz entwickelt. Neben einer ausführlichen Einführung ins Thema, bietet die Box Informationen zur Thematik sowie verschiedene Methoden für einen mehrstündigen Workshop.

Die 4 Module der Box heißen:

  1. I know I can…!?
  2. Daumen hoch – Daumen runter!
  3. Rechtsextreme Strategien und Erscheinungsformen
  4. Aktiv gegen Rechtsextremismus im eigenen Betrieb!

Sie bieten die Möglichkeit, Einschätzungen, Haltungen und Fragen zu Diskriminierung und Rechtsextremismus am Arbeitsplatz zu diskutieren und auszutauschen.

Die Box eignet sich für Gruppen bis zu 20 Personen und bietet Material für 4 bis 8-stündige Workshops.

>> Kosten: €120,00 zzgl. Porto
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Braune Wäsche | Rechtsextreme Symbole und ihre Bedeutung

Infobroschüre

Für Rechtsextreme und Neonazis sind Zeichen, Symbole und Codes von zentraler Bedeutung. Einerseits dienen sie der Szene als Erkennungszeichen untereinander und dem Austausch von vermeintlich geheimem Wissen. Andererseits dienen sie gegenüber Außenstehenden als Machtdemonstration und Provokation. Politische Gegner*innen und Feindbilder sollen damit eingeschüchtert werden. Auch sollen die menschenfeindlichen Inhalte, für die die Symbole stellvertretend stehen, so im öffentlichen Raum normalisiert werden.

Sei es als Graffito, Tattoo, Aufkleber oder Kleidungsstück, solche Symbole sind immer auch eine rechtsextreme Kommunikationsstrategie, die nicht unwidersprochen bleiben sollte. Daher gilt es besonders aufmerksam zu sein. Egal ob im Verein, im öffentlichen Nahverkehr, im Betrieb oder im Gerichtssaal: Für diese menschenfeindlichen Botschaften ist in unserer Gesellschaft kein Platz!

Diese Pocket-Broschüre zeigt zur Orientierung eine Auswahl von besonders häufig verwendete Zeichen, um sie leichter erkennen zu können.

Sie sind dabei angeordnet nach fünf zentralen Kategorien:

  1. Codes
  2. Nationalsozialismus
  3. Nordische Mythologie
  4. Flaggen
  5. Kleidungsmarken

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Leerstellen & Chancen |  Über den juristischen Umgang mit Rechtsextremismus

Themenheft

Wann wird eine Gewalttat als rechtsextrem eingeordnet? Inwiefern kann die politische Dimension von rechtsextremen Gewalttaten im Strafprozess Beachtung finden? Und reicht die bloße Reduktion auf den rein strafrechtlichen Aspekt aus?

Das vorliegende Themenheft „Über den juristischen Umgang mit Rechtsextremismus“ geht diesen und vielen weiteren Fragen im Themenkomplex Justiz nach.

Neben der Leiterin der Zentralstelle Hasskriminalität der Berliner Staatsanwaltschaft, Oberstaatsanwältin Ines Karl, finden sich in dem Heft auch Beiträge weiterer renommierter Expert*innen wie die Anwält*innen Mehmet Daimagüler, Kristin Pietrzyk und Maik Elster, die Wissenschaftler*innen Julia Habermann und Tobias Singelnstein sowie die Sprecher*innen der drei großen Opferberatungen Heike Kleffner, Hannes Püschel und Franz Zobel.

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