Zum Internationalen Tag gegen Rassismus rufen wir alle Menschen in Deutschland auf, sich aktiv für eine Gesellschaft einzusetzen, die Vielfalt lebt und Rassismus entschieden entgegentritt. „Angesichts der zunehmenden rassistisch motivierten Gewalt ist es wichtiger denn je, Gesicht und Flagge zu zeigen und sich klar an die Seite der Betroffenen zu stellen”, sagt unsere Geschäftsführerin Sophia Oppermann.
Betroffene berichten von körperlichen Übergriffen, Beschimpfungen und gezielter Einschüchterung. „Diese rassistischen Angriffe können Menschen zerstören. Sie untergraben aber auch das Vertrauen in die demokratische Gesellschaft”, so Oppermann. „Und daher sind nicht nur Politiker*innen aufgefordert, Rassismus zu bekämpfen, sondern jede*r Einzelne von uns.” Menschen werden aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Religion im Alltag diskriminiert, sei es bei der Wohnungssuche oder auf dem Arbeitsmarkt. „Solche Taten verstoßen gegen das Diskriminierungsverbot im Grundgesetz und gegen die Menschenwürde.“
Die internationalen Wochen gegen Rassismus stehen in diesem Jahr unter dem Motto „100% Menschenwürde“. „Das macht deutlich, dass Rassismus keine Meinung ist, sondern ein Angriff auf unsere demokratischen Werte und auf unser Grundgesetz. Wir stehen für eine Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt und frei von Diskriminierung leben können. Nicht nur am Internationalen Tag gegen Rassismus, sondern immer, jederzeit und überall.”
Der Internationale Tag gegen Rassismus erinnert an das Massaker von Sharpeville: Am 21. März 1960 wurden in dem südafrikanischen Township bei Demonstrationen gegen das rassistische System der Apartheid 69 Menschen von der Polizei erschossen, Hunderte verletzt.
Unseren Blog-Beitrag zum Thema finden Sie hier.