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Malte Arkona Malte Arkona (Tiger­en­ten­club) Ich zeige Gesicht, um Kin­der zu ermu­ti­gen, ihre ange­bo­rene Unvor­ein­ge­nom­men­heit und Neu­gierde gegen­über ver­schie­de­nen Kul­tu­ren auch als Erwach­sene wei­ter­zu­le­ben. Nur Kin­der schlie­ßen in Sekun­den neue Freund­schaf­ten und dabei spielt die Her­kunft die geringste Rolle. (…) Da wir alle zusam­men auf die­sem einen Pla­ne­ten leben, hat nie­mand das Recht, into­le­rant zu sein!

Rufus Beck Rufus Beck Es gibt schwarze, rote, gelbe, weiße, braune Men­schen, es gibt rei­che, arme, kluge, dumme Men­schen, Men­schen glau­ben an einen Gott oder an viele Göt­ter oder an gar keine, Men­schen sind total unter­schied­lich, aber alle haben eines gemein­sam: sie sind ein­ma­lig und unver­wech­sel­bar und jeder braucht Liebe um zu leben!

Ben Ben Zer­reisst mich ruhig, zieht mich durch den Dreck, läs­tert über mich, nehmt mir alles weg. Ver­ach­tet mich, lasst mich alleine ste­hen, bringt mich zu Fall, Ihr könnt von mir gehen (…) Ich steh´ auf, Egal was auch pas­siert, Ich steh´ wie­der auf, denn zum Leben bin ich hier. Ben hat den Song „Ich steh´ auf” Gesicht Zei­gen! gewidmet.

Iris Berben Iris Ber­ben Ich zeige Gesicht, weil es selbst­ver­ständ­lich ist, sich als Bür­ger die­ses Lan­des unse­rer Geschichte zu stel­len, Auf­klä­rung zu betrei­ben, Unrecht zu bekämp­fen, also Demo­kra­tie wirk­lich zu leben. Iris Ber­ben hat die Paten­schaft für das Pro­jekt Jugend­ge­schichts­werk­statt ­Für Juden verboten/Jüdischer All­tag in Ber­lin übernommen.

Axel Bulthaupt Axel Bult­haupt Ich zeige Gesicht, weil ich nicht leben will in einem Land, in dem Men­schen tot­ge­schla­gen, bespuckt und bepö­belt wer­den, weil sie eine andere Haut– oder Haar­farbe haben; weil sie eine andere Spra­che spre­chen; weil sie, um glück­lich zu wer­den, eine beson­dere Lebens­form gewählt haben. Ich will nicht leben in einem Land, in dem irgend­wann alle mit einer Glatze her­um­lau­fen müs­sen. Ich will in Deutsch­land leben. Ich will leben in einem Land, in dem man nicht bloß ein anstän­di­ger Deut­scher sein soll, son­dern vor allen Din­gen und zu aller­erst ein anstän­di­ger Mensch.

Mareike Carriere Mareike Car­ri­ére Ich zeige Gesicht, weil mir das, was faschis­ti­scher Men­schen­hass in Deutsch­land anrich­tet, per­sön­lich weh tut und ich die­sen Schmerz nicht mehr in stil­ler Betrof­fen­heit ertra­gen will. Ich zeige Gesicht, um gemein­sam mit einer fried­lie­ben­den Mehr­heit einer gewalt­be­rei­ten Min­der­heit den Wind aus den Segeln zu neh­men. „Denn Gleich­gül­tig­keit ist der beste Hel­fer des Bösen.“ (Men­del, Auschwitz-Häftling)

Renan Demirkan Renan Demir­kan Ich zeige euch mein Gesicht als Fens­ter in meine unver­rück­bare Über­zeu­gung — dass es keine Alter­na­tive zum respekt­vol­len Mit­ein­an­der gibt! Zu einem Leben von Ange­sicht zu Ange­sicht und in glei­cher Augen­höhe! — Alles andere führt frü­her oder spä­ter in den immer wie­der auf­kei­men­den Vernichtungswahn!

Fritz Deppert Dr. Fritz Dep­pert „Ich zeige Gesicht, weil ich als durch den zwei­ten Welt­krieg gebrann­tes Kind weiß, daß Gewalt zer­störte: Men­schen, Städte, Land­schaf­ten. Ich weiß auch, daß man den Anfän­gen weh­ren muß. Wenn Brand­stif­ter und Frem­den­has­ser Zulauf haben, wird es schwe­rer, sie an ihrem Unheils­werk zu hin­dern. Jetzt braucht es nur ein wenig Zivil­cou­rage. Des­halb zeige ich Gesicht und for­dere andere auf, es eben­falls recht­zei­tig zu tun.“ Dr. Fritz Dep­pert, Autor, PEN-Mitglied

Astrid Frohloff Astrid Froh­l­off Ich zeige Gesicht, weil ich erschro­cken bin über das Aus­maß der Ver­wahr­lo­sung in den Köp­fen vie­ler Bür­ger. Wenn 20 Pro­zent der Deut­schen mitt­ler­weile mit rechts­ex­tre­men Ideen sym­pa­thi­sie­ren, und wenn zwei von drei Jugend­li­chen mit dem Begriff Holo­caust nichts anfan­gen kön­nen, dann wird es höchste Zeit, das zu ändern.

Maren GilzerMaren Gil­zer Ich zeige Gesicht, weil die Rechts­ra­di­ka­len eine der Min­der­hei­ten sind, die nie­mand schüt­zen darf. Alle beste­hen­den Gesetze soll­ten ange­wandt wer­den. Nie­mand darf weg­schauen, jeder Augen­zeuge sollte sich sofort melden.

Pamela Großer Pamela Gro­ßer (Tiger­en­ten­club) Tole­ranz und Freund­schaft sind wich­tig, um das Leben bunt und inter­es­sant zu machen. Unser Leben wäre wohl viel lang­wei­li­ger, wenn wir alle gleich wären. Geht auf­ein­an­der zu und gebt euch die Hände um zu zei­gen, dass ihr­das Anders­sein akzep­tiert. (…) Macht auch Ihr mit und zeigt Gesicht gegen Frem­den­feind­lich­keit und Ausgrenzung.

Guano Apes „Weh­ret den Anfän­gen“ ist längst vor­bei, wir müs­sen die Zustände ändern!

Cosma Shiva Hagen Cosma Shiva Hagen Ich bin über­all Zuhause und über­all fremd.

Hildegard Hamm-Brücher Dr. Hil­de­gard Hamm-Brücher Ich zeige Gesicht, weil ich als jun­ger Mensch von 1933 bis 1945 erlebt habe, dass „Weg­se­hen“ und die „ich kann ja doch nichts ändern Men­ta­li­tät“ gegen­über Ver­fol­gung, Anti­se­mi­tis­mus und Anders­den­kende zur Schuld (fast) aller Deut­schen wurde.

Peter Härtling Peter Härt­ling Ich zeige (mein) Gesicht, weil Weg­schauen zu den schreck­lichs­ten Erfah­run­gen mei­ner Kind­heit gehört, weil Weg­schauen ein Makel unse­rer Geschichte ist — weil vie­les sich wie­der­holt, sich aber nicht alles wie­der­ho­len muss.

dunja hayaliDunja Hayali Ich enga­giere mich gegen Rechts — denn wer weg­schaut macht sich mit­schul­dig. Null Tole­ranz für Into­le­ranz! Demo­kra­tie braucht Vielfalt.

Hertha BSC Her­tha BSC Wir zei­gen Gesicht, weil unsere Siege bra­si­lia­nisch, tür­kisch, dänisch, ango­la­nisch, kroa­tisch, pol­nisch, bos­nisch, nie­der­län­disch, unga­risch, bel­gisch, ira­nisch und deutsch sind.

Thomas HitzlspergerTho­mas Hitzl­sper­ger Ich zeige Gesicht, weil ich für ein fried­li­ches Mit­ein­an­der der Men­schen jeg­li­cher Her­kunft, und am Erhalt der Demo­kra­tie inter­es­siert bin. Aus­ser­dem sol­len alle die­sel­ben Chan­cen erhal­ten und nie­mand auf­grund sei­ner Reli­gion, sexu­el­len Ori­en­tie­rung oder Haut­farbe dis­kri­mi­niert werden.

Conny Horn Conny Horn (Oli´s wilde Welt) Ihr wollt die Welt ken­nen ler­nen? Ich auch! Ihr wollt in ande­ren Län­dern Freunde fin­den und akzep­tiert wer­den? Ich auch! Ihr wollt euch in frem­den Natio­nen nicht fremd füh­len? Ich auch! Ihr wollt im eige­nen Land im Ein­klang mit ande­ren Kul­tu­ren leben? Ich auch! Das ist ganz ein­fach. Liebt euer Leben und das der Ande­ren! Seid offen für die Welt und deren Bewoh­ner! Schaut nicht weg, wenn Unrecht geschieht! Wir sind nicht alle gleich. Wie lang­wei­lig wäre die Welt, wenn wir es wären!

Rai­ner Hunold Ich zeige Gesicht, weil ich nicht eines Tages von mei­nen Kin­dern gefragt wer­den möchte: „Warum hast du nichts getan, Papa?“

Maybrit Illner May­brit Ill­ner Ich zeige Gesicht, weil sich der Mensch nie über andere Men­schen erhe­ben soll!

Günther Jauch Gün­ter Jauch Ich zeige Gesicht, weil ich jeden ermu­ti­gen will, sich gegen Into­le­ranz und Gewalt zu weh­ren. Gün­ter Jauch unter­stützt das Pro­jekt „Stra­ßen­fuß­ball für Toleranz“.

Johan­nes B. Kerner

Ulla Kock am Brink

Ben­ja­min Lebert Alle Men­schen sind unter­schied­lich und jeder von uns hat Feh­ler. Aber es gibt keine bes­se­ren oder schlechteren.

Udo Lin­den­berg Wer schweigt, macht mit! Udo L.

Max Volkert Martens Max Vol­kert Mar­tens Ich zeige Gesicht, um mich offen gegen Ras­sis­mus, Gewalt und Dis­kri­mi­nie­rung zu wenden.

Henry MaskeHenry Maske

Michael Mit­ter­maier Ich zeige Gesicht gegen Rechts, weil uns sonst bald das Lachen vergeht!

Marius-Müller Westernhagen Marius Müller-Westernhagen Ich zeige Gesicht, weil ich Deut­scher bin.

Xavier Nai­doo „Wir gehö­ren zusam­men wie der Wind und das Meer und wenn wir uns tren­nen, sieht uns der Mor­gen viel­leicht nie mehr. Viel­leicht sind wir in die­sem Land nur um das kom­mende zu über­ste­hen, die Arche liegt auf Sand, bis die Wol­ken­brü­che nie­der­ge­hen.“ (aus: „Wir gehö­ren zusam­men“; unver­öff. Material/Musik: v.d.Eecke; Text: Naidoo)

Fritz Pleitgen Fritz Pleit­gen Ich zeige Gesicht, weil auch ich viele Jahre als Kor­re­spon­dent Aus­län­der war. Über­all wurde ich gut behan­delt; auch in Län­dern, die unter den Deut­schen sehr gelit­ten haben. Die glei­che Tole­ranz wün­sche ich mir von uns Deutschen.

Dunja Rajter Dunja Raj­ter Ich zeige Gesicht, weil ich in den letz­ten 9 Jah­ren „Haut­nah“ den Krieg in mei­ner Hei­mat erlebt habe. Dadurch wurde ich sehr sen­si­bi­li­siert für jede Art von Gewalt und Terror.

bild-e-reuter-klein.JPGEdzard Reu­ter „Frie­den, Frei­heit und Wohl­stand in unse­rem Land sind undenk­bar ohne Welt­of­fen­heit. Wer ver­sucht, das durch Frem­den­hass und Dis­kri­mi­nie­rung von Men­schen, mit denen wir zusam­men leben, zu unter­lau­fen, der ver­sün­digt sich gegen uns alle. Des­we­gen sind wir in unse­rem eige­nen Inter­esse auf­ge­ru­fen, uns mit ent­schlos­se­nem Mut gegen jeg­li­che Ver­su­chun­gen zu weh­ren, die — offen oder ver­deckt — sol­chen Zie­len dienen.“

Katja Riemann Katja Rie­mann Warum zeige ich Gesicht? Ein Zen-Koan fragt: „Was ist, wenn das Wort gesagt ist, das alles aus­drückt?“ Der Meis­ter sagt: „Her­un­ter­rei­ßen, Auf­bre­chen.“ Die Maske abneh­men, sich durch die Zwie­bel­scha­len häu­ten, bis zum Kern des Wesens. Dort, so glaube ich, sind wir jen­seits von Ras­sis­mus, dort erken­nen wir eine wahre Natur, die wir alle tei­len. Warum, frage ich, hat der Mensch mehr Ener­gie und Krea­ti­vi­tät ein­ge­setzt, sich gegen­sei­tig zu quä­len, statt sich glück­lich zu machen, sich zu ehren und zu hel­fen??!! Kin­der kom­men nicht als Ras­sis­ten zur Welt, aber man kann sie schnell dazu machen. Ich zeige Gesicht, weil ich nicht ver­stehe, was umgeht, was immer umging, über­all auf der Welt. Über­all. Der Ver­such, sich gegen­sei­tig aus­zu­rot­ten. Ich zeige Gesicht, weil ich viel­leicht ver­ste­hen kann, wenn ich etwas her­un­ter­reiße, auf­bre­che. Oder geht man an sei­nem Unver­ständ­nis zu Grunde? Ich zeige Gesicht, weil es nicht anders gehen will.

Bärbel Schäfer Bär­bel Schä­fer Ich zeige Gesicht, weil der Sinn unse­res Lebens Liebe und Tole­ranz heißt!

Patricia Schäfer Patri­cia Schä­fer Ich zeige Gesicht, weil ich glaube, dass Ver­än­de­rung mög­lich ist. Ver­än­de­rung hin zu einem Deutsch­land, in dem die Men­schen gleich­be­rech­tigt und in gegen­sei­ti­gem Respekt zusam­men­le­ben — unab­hän­gig von Her­kunft, Abstam­mung und Religion.

Doris Schröder-Köpf Doris Schröder-Köpf Ich zeige Gesicht, weil ich so mein Mit­ge­fühl für die Opfer (und Ange­hö­ri­gen) von rechts­ex­tre­men Gewalt­ta­ten aus­drü­cken möchte. Die brau­nen Schlä­ger und Mör­der sol­len außer­dem wis­sen: Wir las­sen es uns nicht gefal­len, daß sie dem Anse­hen unse­res Lan­des schaden!

Jörg Tha­deusz

Ernst-Marcus Thoma Ernst-Marcus Tho­mas (Oli´s wilde Welt) Es ist doch völ­lig Wurscht, wo man her­kommt. Wich­tig ist doch der Mensch! Ich bin ganz fest über­zeugt: Wer offen und freund­lich auf andere zugeht, der schafft es, die Her­zen zu öffnen. Egal, ob man nun Deut­scher, Bra­si­lia­ner oder Hol­län­der ist. (…) Also, pfeift doch dar­auf, WO jemand her­kommt. Guckt lie­ber WIE jemand ist. Freut euch auf die Geschich­ten, die andere Men­schen zu erzäh­len haben.. Und öffnet die Herzen!

Ulrich Wickert Ulrich Wickert Ich zeige Gesicht, weil Mut erste Bür­ger­pflicht ist!

Anne Will Anne Will Ich habe mich ent­schie­den, Gesicht zu zei­gen, weil ich es für ele­men­tar wich­tig halte, sich zu kla­ren Prin­zi­pien zu beken­nen und dafür ein­zu­tre­ten. Und dazu zählt zwei­fel­los das Prin­zip der Gerech­tig­keit, der Fair­ness und Tole­ranz gegen­über ande­ren, egal wel­cher Haut­farbe, wel­cher Natio­na­li­tät, wel­cher Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit sie auch sein mögen. Aber zwi­schen dem wun­der­ba­ren Ideal und der Wirk­lich­keit klafft lei­der eine immens große Lücke, von der wir sogar den Ein­druck gewin­nen, sie wird immer noch grö­ßer. Des­halb ist es so wich­tig, sich gegen diese Ent­wick­lung zu stel­len und etwa im Rah­men die­ser Akti­ons­wo­che, Kin­dern und Jugend­li­chen zu ver­mit­teln, dass nur der fried­li­che Weg der rich­tige ist. Und dass ras­sis­ti­sche, anti­se­mi­ti­sche und frem­den­feind­li­che Hal­tun­gen abso­lut ver­ab­scheu­ungs­wür­dig sind.

Rolf Zuckowski Rolf Zuckow­ski Ich zeige Gesicht, weil jedes Kind, jeder Mensch ein­ma­lig ist. Nie­mand ist wich­ti­ger oder wert­vol­ler als der andere. Nur wenn wir jeden Tag, jede Stunde, jede Minute im Leben eines jeden Men­schen als kost­bar und unwie­der­bring­lich erken­nen und danach han­deln, dür­fen wir auf eine gute Zukunft auch für uns selbst hoffen.