Kurzinhalt: „Drei Adleraugen — und der Mann aus Demokratien”

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„Ein Stück über Demo­kra­tie und Freund­schaft, für Kin­der und Erwachsene”


Die zehn­jäh­rige Lilly liebt Detek­tiv­ro­mane über alles. Und von dem Buch, was sie gerade gele­sen hat, ist sie total begeis­tert! Es han­delt näm­lich von den größ­ten Aben­teu­ern von Pro­fes­sor Uhu. Der ist Meis­ter­de­tek­tiv und kommt aus einem Land, von dem Lilly noch nie etwas gehört hat: Demo­kra­tien. Und wie der Pro­fes­sor seine Fälle löst, das gefällt Lilly so gut, dass sie beschließt, eben­falls ein Detek­tiv­büro auf­zu­ma­chen. Das wird bestimmt sehr span­nend! Außer­dem kann man ande­ren Leu­ten hel­fen, statt immer nur blöd herumzusitzen.

Plötz­lich gibt es einen Rie­sen­krach, es rum­pelt und blitzt, und mit einem Mal steht Pro­fes­sor Uhu tat­säch­lich per­sön­lich im Raum! Er hat einen Frack an, des­sen Schöße aus­se­hen wie Flü­gel, klit­ze­kleine, spitze Eulen­oh­ren und Federn an den spit­zen Schu­hen. Und als ob das noch nicht merk­wür­dig genug ist, begrüßt er Lilly auch noch in Chi­ne­sisch, Ara­bisch, India­nisch und ande­ren merk­wür­di­gen Spra­chen, von denen Lilly noch nie etwas gehört hat.

„Wieso kannst du denn so viele Spra­chen?”, will Lilly von Pro­fes­sor Uhu wis­sen. „Weil ich aus Demo­kra­tien stamme”, ant­wor­tet Uhu. „Da woh­nen Men­schen aus ganz vie­len Län­dern. Und die spre­chen 17 ver­schie­dene Sprachen.”

Aber eigent­lich kann Pro­fes­sor Uhu nur eine ein­zige Spra­che. Die reicht völ­lig aus, um sich in allen ande­ren Spra­chen zu ver­stän­di­gen. Und diese Spra­che heißt: Freund­schaft. Das ist näm­lich eine Spra­che, die jeder versteht.

Nur zu gerne würde Lilly diese Spra­che auch spre­chen, aber irgend­wie klappt das nicht … und dann erzählt sie Pro­fes­sor Uhu von ihrer Idee mit dem Detek­tiv­büro. „Kein Pro­blem”, sagt der Pro­fes­sor, „dafür brauchst Du nur einen Detek­tiv­aus­weis, und den bekommst Du bei mir!” Aller­dings unter einer Bedin­gung: Lilly muss zwei Freunde fin­den, die mit­ma­chen. Weil man näm­lich alleine nicht um die Ecke den­ken kann.

Zusam­men mit ihrem tür­ki­schen Freund, dem elf­jäh­ri­gen Can, und dem hib­be­li­gen, gleich­alt­ri­gen Fabian, eröff­net sie das Detek­tiv­büro „Drei Adler­au­gen”. Nach anfäng­li­chen Schwie­rig­kei­ten und ein paar Strei­te­reien beschlie­ßen sie, sich nie mehr zu strei­ten, denn nur so hat man echte Freunde.

Pro­fes­sor Uhu gibt ihnen dar­auf­hin nicht nur ihre Detek­tiv­aus­weise, er hat sogar einen Fall, an dem die drei mit­ar­bei­ten sol­len! Denn Pro­fes­sor Uhu ist zwar ein Meis­ter­de­tek­tiv, aber in dem Kiez, in dem die drei Kin­der leben, kennt er sich nicht aus. So lösen die drei den Fall mit der Hilfe des Meis­ter­de­tek­tivs, der ihnen die „Gol­de­nen Regeln” mit auf den Weg gibt, die in Demo­kra­tien gelten.

„Sag mal, wo liegt denn eigent­lich die­ses Demo­kra­tien?”, will Lilly wissen.

Pro­fes­sor Uhu schaut sie an, deu­tet auf sein Herz und sagt nur ein ein­zi­ges Wort: Hier!

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