11. Umgang mit Rechtsextremismus in den Medien

Die demo­kra­ti­schen Medien haben eine wich­tige Funk­tion bei der Ein­däm­mung des Rechts­ex­tre­mis­mus. Sie klä­ren auf und kön­nen durch kri­ti­sche Kom­men­tare das Bewusste­sein für die Gefahr von rechts außen schärfen.

Enga­gierte Jour­na­lis­tIn­nen recher­chie­ren im rech­ten Mil­lieu und brin­gen sich dabei nicht sel­ten selbst in Gefahr. Die Fra­gen, was die Medien tun kön­nen und wie eine ange­mes­sene Bericht­er­stat­tung aus­se­hen sollte, wer­den jedoch immer wie­der kon­tro­vers diskutiert.

Gera­ten Jour­na­lis­tIn­nen auch bei die­sem Thema zu sehr in die „Aktua­li­täts­falle” und leis­ten keine kon­ti­nu­ier­li­che Auf­klä­rungs­ar­beit? Oder bekom­men rechts­ex­treme Par­teien durch eine inten­sive Bericht­er­stat­tung über­haupt erst (unge­wollte) Auf­merk­sam­keit? Soll­ten Jour­na­lis­tIn­nen mit Rechts­ex­tre­men spre­chen und ihnen damit ein Forum bie­ten oder sollte der Schwer­punkt auf der Dar­stel­lung von Gegen­in­itia­ti­ven lie­gen? Wie kön­nen Medien Vor­ur­teile, Ras­sis­mus und Anti­se­mi­tis­mus in der Gesell­schaft abbauen?

Diese Frage gel­ten für das Fern­se­hen ebenso für Print­me­dien und das Inter­net. Das PädagogInnen-Team von Gesicht Zei­gen! hat sie gemein­sam mit der Fern­seh­jour­na­lis­tin Dunja Hayali bearbeitet.

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