1. Wahrnehmen und Handeln — Zivilcourage zeigen!
Zivilcourage wird oft und gerne von uns gefordert.
Aber: Was genau bedeutet zivilcouragiertes Handeln?
Was kann ich tun, wenn ich Zeuge von rassistischen Sprüchen, blöder Anmache oder sogar gewalttätigen Übergriffen werde? Wie kann ich mich verhalten, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen?
In diesem Modul geht es darum, konkrete Handlungsmöglichkeiten für jede und jeden aufzuzeigen.
Zunächst werden die Voraussetzungen für Zivilcourage gemeinsam herausgearbeitet: die Fähigkeit und Bereitschaft, eine Situation überhaupt als problematisch wahrzunehmen; die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten; der Umgang mit Gefühlen wie Angst, Ohnmacht oder Wut. Durch Fallbeispiele, Sensibilisierungsübungen und Interaktions– und Rollenspiele wird Sicherheit bei der Beurteilung von Konflikten geschaffen. Auch das Wissen um konkrete und sinnvolle Verhaltensweisen ist eine Bedingung dafür, als Zeuge bedacht eingreifen zu können. Deshalb sind Praxistipps für das Verhalten im Ernstfall ein wichtiger Baustein dieses Moduls. Schließlich informieren wir darüber, was man als Betroffene tun kann und sollte.
Dieses Thema wurde bei einem ersten Pilotbesuch mit Markus Kavka bearbeitet.




