Konzept — Die 3 Kernziele
Kernziele des „Störungsmelders on tour„
1. Aufklärung und Information
Woran erkennt man rechte Personen, Parolen oder Aktivitäten? Ab wann sprechen wir von Rechtsextremismus? Was denken, wollen und tun die extremen Rechten? Welche unterschiedlichen Parteien, Gruppen und Strategien gibt es? Welche Erscheinungsformen hat Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft? Welche Ursachen für rechte Ideologien und rechte Gewalt benennt die Wissenschaft? Welche Inhalte, Symbole oder Handlungen sind verboten?
2. Aktiv werden
Was kann jede/r Einzelne tun gegen rechte Tendenzen im eigenen Umfeld, in der Gesellschaft, in den Medien? Welche Aktivitäten sind wann, wo und für wen sinnvoll? Wie funktioniert Zivilcourage? Wie verhalte ich mich sinnvoll in kritischen Situationen?
3. Vernetzung und Unterstützung gegen Rechts
Wir stellen den „Störungsmelder” vor als Möglichkeit des überregionalen Austauschs gegen Rechts.
Der „Störungsmelder on tour” bietet SchülerInnen ein Diskussionsforum mit bekannten Persönlichkeiten, die gegen Rechts Position beziehen. Inhaltlich geht es um Erfahrungen, Positionen und Informationen zu rechten Tendenzen sowohl im direkten Umfeld der SchülerInnen als auch in der Gesellschaft allgemein. Das Herzstück der Schulbesuche ist der direkte und gleichberechtigte Austausch von SchülerInnen und Prominenten. Zu Beginn jedes Schulbesuchs steht deshalb eine moderierte Diskussion. Die Prominenten werden aktiv einbezogen: Sie übernehmen die Moderation des Erfahrungsaustauschs und leiten Übungen an.
Wir wissen, dass viele SchülerInnen sich mit Vorbildern aus den Medien identifizieren, daher können wir sie durch das Engagement von jugendaffinen Promis gegen Rechts für das Thema interessieren und gewinnen.
Unsere prominenten Störungsmelder sind die Türöffner zur Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Ausgrenzung.






