21.01.2010 — Thema: „Umgang mit Rechtsextremismus in den Medien”
Die Journalistin Dunja Hayali zu Besuch in der Berufsbildenden Schule „Sophie Scholl” in Mainz
In den letzten Jahren nutzen RechtsextremistInnen verstärkt öffentliche Medien, wie Fernsehen, Internet und Zeitschriften, um gerade jungen Menschen ihre Themen näher zu bringen und sie von ihren demokratiefeindlichen Grundeinstellungen zu überzeugen.
Es gilt also, junge Mediennutzer zu sensibilisieren für die Gefahren, die in den Medien von rechts drohen und sie zu befähigen, medial vermittelte Inhalte kritisch zu reflektieren. Den demokratischen Medien selbst kommt die Pflicht zu, aktiv zur Eindämmung rechten Gedankenguts beizutragen: Sie müssen Aufklärungsarbeit leisten und können durch kritische Kommentare das Bewusstsein für die Gefahr von rechts schärfen.
Nach einer kurzen Vorstellungs– und Kennenlern-Runde konfrontierte das PädagogInnen-Team von Gesicht Zeigen! die SchülerInnen mit verschiedenen Thesen und Fragestellungen zum Thema „RechtsextremistInnen in den Medien“. In der anschließenden Gruppendiskussion — von Störungsmelderin Dunja Hayali moderiert — waren die TeilnehmerInnen aufgefordert, ihre eigene Meinung zu den aufgestellten Behauptungen zu formulieren und im gegenseitigen Austausch persönliche Standpunkte zu finden.
Besonders spannend war für die SchülerInnen die Frage, wie Journalisten mit der Herausforderung umgehen, die drohende „Aktualitätsfalle“ zu vermeiden und doch kontinuierliche mediale Aufklärungsarbeit gegen rechts zu leisten.






