22. Februar 2010
Bewerbungsphase für die musikalische Interpretation von „schön wär’s!“ läuft
Nachdem das Motto zum diesjährigen Christopher Street Day (CSD) in Stuttgart Mitte Januar veröffentlicht wurde
– der Leitspruch für 2010 lautet „schön wär’s!“ – beginnt nun die Bewerbungsphase für den fast schon zur Tradition gewordenen Mottosong.
Gesucht sind ab sofort kreative Köpfe, egal ob Solo-Künstler/in, Bands, DJs oder Produzent/innen,
die die passende Melodie und/oder den passenden Text zum CSD Stuttgart 2010 beisteuern wollen.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. März 2010.
Alle Einsendungen werden gesammelt und von einer fachkundigen Jury bewertet. Hauptkriterium ist dabei vor allem die Auseinandersetzung mit dem CSD Motto „schön wär’s!“ und den damit verbundenen Belangen von Lesben und Schwulen.
Ausführliche Informationen gibt es hier: CSD Stuttgart-Mottosong-Contest.
Die Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V. ist aktives Fördermitglied von Gesicht Zeigen!
17. Februar 2010
Alaaf und Heil Hitler! Karneval im Dritten Reich
von Carl Dietmar und Marcus Leifeld. Herbig, München 2010
Die Historiker Carl Dietmar und Marcus Leifeld haben die Entwicklung des Karnevals im Dritten Reich untersucht und ihr Ergebnis ist wenig erheiternd: Nicht nur drängte die NSDAP massiv darauf, den Frohsinn zu vereinnahmen und organisatorisch in die eigenen Hände zu bekommen. Viele der Spaßmacher beeilten sich in vorauseilendem Gehorsam, ihre schalen Witze den neuen Machthabern dienlich zu machen.
13. Januar 2010
Im Rahmen der Internationalen Aktionswochen gegen Rassismus tourt Gesicht Zeigen! mit dem Kindertheaterstück „Drei Adleraugen und der Mann aus Demokratien” durch Brandenburg. Dank der Unterstützung von VATTENFALL können wir wieder eine Woche lang für freien Eintritt Grundschulen in dem Bundesland besuchen und dort auftreten. Interessierte und engagierte LehrerInnen haben bis jetzt noch die Möglichkeit sich bei uns für einen Besuch zu bewerben. Kontakt: Katja Hübner, 030/3030 80851.
30. November 2009
Die NPD und andere Rechtsextreme nutzen bei ihrem „Kampf um die Köpfe” Comics. Andererseits sollen die populären Bildergeschichten in der politischen Jugendbildung und im Schulunterricht der rechtsextremen Meinungsbildung aufklärerisch entgegenwirken. Zum ersten Mal greift eine Tagung das Thema in seiner Gesamtheit auf. Über 20 namhafte Expert|Innen decken mit ihren Vorträgen und Workshops die Bereiche Geschichte, Theorie, Forschung und Praxis ab. Im interdisziplinären Rahmen werden Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen der „Comics von Rechts”, der „Comics gegen Rechts” und von Geschichtscomics mit NS-Thematik vorgestellt und diskutiert. Parallel ist die Wanderausstellung „Holocaust in Comic” zu sehen. Weitere Informationen, das Programm und die Anmeldemöglichkeiten sind im Internet unter www.jugendkulturen.de bei den Terminen/ Veranstaltungen zu finden. Da die Anzahl der Teilnehmer|Innenplätze begrenzt ist, empfiehlt sich eine rasche Anmeldung.
29. März — 31. März 2010 | Evangelische Akademie Bad Boll
Veranstalter: Archiv der Jugendkulturen e.V. | Ralf Palandt
11. November 2009
Laut „Sächsischer Zeitung” plant die Stadt Dresden am 13. Februar 2010 eine Menschenkette gegen Neonazis. Sie solle am Nachmittag gebildet werden und von der Synagoge über das Rathaus zum Altmarkt verlaufen. Die Aktion richte sich gegen einen geplanten Aufmarsch von Rechtsextremisten, die das Datum alljährlich für ihre Propaganda missbrauchten. Die Aktion wird von zahlreichen Prominenten unterstützt.