Termine

29. Mai: »Markt der Kulturen« in Pirna

10. Mai 2010

Am Sams­tag, dem 29. Mai wird in Pirna der Som­mer ein­ge­läu­tet — mit einem bun­ten Fest und Spiel, Spaß, Musik. Der »Markt der Kul­tu­ren« wird orga­ni­siert von der Aktion Zivil­cou­rage, der Stadt­ver­wal­tung Pirna und vie­len ehren­amt­li­chen Helfern.

Um zehn Uhr mor­gens star­tet ein gro­ßes Pro­gramm auf zwei Büh­nen. Gebo­ten wer­den rus­si­sche Folk­lore, korea­ni­sche Kampf­kunst, tsche­chi­scher Ska und Klez­mer, Kunst­hand­werk, Kuli­na­ri­sches und ein bun­ter Strauß von Künst­lern und Bei­trä­gen. (Wir emp­feh­len beson­ders den unga­ri­schen Speed-Folk der Trans­syl­va­ni­ans!)

Außer­dem wie­der dabei: der Fußball-Käfig des Fan­pro­jek­tes Dres­den — Anmel­dun­gen zum Streetsoccer-Tournier wer­den noch bis 1. Mai bei der Aktion Zivil­cou­rage entgegengenommen.

Der Ein­tritt ist frei, Spen­den willkommen.

Alle Infor­ma­tio­nen zum »Markt der Kul­tu­ren« auf der Web­site der Aktion Zivilcourage


28.- 30. Mai: Bilanz– und Strategiekonferenz „Dresden Nazifrei”

10. Mai 2010

Mit Mas­sen­blo­cka­den ist es in den letz­ten zwei Jah­ren an Orten wie Dres­den, Köln, Jena und Leip­zig gelun­gen, Nazi­auf­mär­sche zu stop­pen. Das Bünd­nis Dresden-Nazifrei lädt zu einer Bilanz– und Stra­te­gie­kon­fe­renz ein, auf der das Kon­zept der Mas­sen­blo­cka­den vor­ge­stellt, dis­ku­tiert und wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den wird.

Die Kon­fe­renz rich­tet sich sowohl an Men­schen, die keine oder wenig Erfah­rung mit Mas­sen­blo­cka­den haben als auch an erfah­rene Blo­ckie­re­rIn­nen sowie Orga­ni­sa­to­rIn­nen von Mas­sen­blo­cka­den. Wir wer­den die vor­lie­gen­den Erfah­run­gen bilan­zie­ren und uns auf kom­mende Aus­ein­an­der­set­zun­gen vor­be­rei­ten, dabei wird die Über­trag­bar­keit des Mas­sen­blo­cka­de­kon­zep­tes auf unter­schied­li­che Situa­tio­nen und The­men eine beson­dere Rolle spie­len. Nicht zuletzt dient die Kon­fe­renz der Ver­net­zung von Akti­vis­ten und Multiplikatoren.

Lesen Sie hier mehr Infor­ma­tio­nen zur Kon­fe­renz.


25. Mai: Filmabend „Ein ganz gewöhnlicher Jude” in Berlin

10. Mai 2010

Am 25. Mai um 18 Uhr zeigt das Ame­ri­can Jewish Com­mi­tee den Film „Ein ganz gewöhn­li­cher Jude”.

Oli­ver Hirsch­bie­gel („Der Unter­gang”) kom­po­nierte hier einen über­ra­schen­den Film mit Tief­gang wie Weit­sicht: Natür­lich ist ihm schon allein mit der Beset­zung ein gro­ßer Coup gelun­gen, denn Ben Becker schafft es mit erstaun­li­cher Kraft, Aus­dauer und Elo­quenz den ful­mi­nan­ten Text so zu ver­mit­teln, dass zu kei­nem Zeit­punkt Lan­ge­weile oder gar Anstren­gung im Zuschauer ent­ste­hen. Dabei erweckt der Prot­ago­nist kei­nes­falls Sym­pa­thie oder gar Anti­pa­thie. Er zeigt seine Wun­den, Schwä­chen und Ver­letz­lich­keit ohne dabei Mit­leid zu erre­gen. So ergibt sich im Gan­zen ein Drama von gro­ßer Würde und Intel­li­genz, das sich, ein­mal abge­se­hen von Anfang und Ende, in nur einer Woh­nung abspielt, ohne dabei jemals räum­li­che Enge oder gar eine unan­ge­nehme Begrenzt­heit des Ortes aus­zu­strah­len. Und abschlie­ßend run­det das geschickte Ende das Gesche­hen unge­mein glück­lich ab.

Eine Anmel­dung per E-Mail ist erfor­der­lich: An thomah@ajc.org (bitte mit Vor– und Nach­na­men sowie Insti­tu­tion oder Privatadresse).

Ame­ri­can Jewish Com­mit­tee Office, Leip­zi­ger Platz 15, Imbiss ab 17.30 Uhr, Film­vor­füh­rung ab 18 Uhr, Dis­kus­sion im Anschluss


9. Mai: Aktionstag gegen Gewalt in Magdeburg

1. Mai 2010

Am 9. Mai ver­an­stal­tet das Thea­ter Mag­de­burg einen Akti­ons­tag gegen rechte Gewalt.

Drei Sta­tio­nen sol­len dazu die­nen ein Zei­chen für Tole­ranz zu set­zen. Begin­nend mit der Theaterjugendclub-Vorstellung „Stran­gers in MD” um 15.00 Uhr im Opernhaus/Podium. Wei­ter geht es dann mit  Stra­ßen­thea­ter ab 16.30 Uhr im Brei­ten Weg bei der Alten Syn­agoge (Nähe Kar­stadt), beim Brun­nen in der Lei­ter­straße und auf dem Dom­platz. Höhe­punkt ist ein gro­ßes Kon­zert um 18.00 Uhr im Schau­spiel­haus. Alle Enga­gier­ten und Musik­be­geis­ter­ten erhe­ben gemein­sam mit den Bands Mohn­blau, Mat­teo­Ca­preoli, Mythir­deye, Johanna Zeul, RapArt­Pro­ject, Trä­nen­tag, Mixtape und dem Peak 7 ihre Stim­men gegen rechte Gewalt.

Flyer zum Download


1. Mai: Zahlreiche Aktionen gegen Neonazi-Demos

27. April 2010

Für den 1. Mai ruft der Ber­li­ner Rat­schlag für Demo­kra­tie alle Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner zur FRIED­LI­CHEN Demons­tra­tion auf.

Betei­li­gen Sie sich an den ver­schie­de­nen zivi­len und fried­li­chen Pro­tes­ten gegen Rechtsextremismus!

Mehr Infor­ma­tio­nen gibt es hier: www.berlinerratschlagfuerdemokratie.de

In Erfurt mobi­li­siert das Thü­rin­ger Bünd­nis gegen Rechts gegen die Demons­tra­tion der NPD zum 1. Mai. 22 Gegen­kund­ge­bun­gen und drei Demons­tra­ti­ons­züge sol­len den Neonazi-Marsch fried­lich auf­hal­ten. Am Frei­tag ist schon­mal Pro­be­sit­zen für die Sitzblockade.

Gegen die Demons­tra­tion in Schwein­furt mobi­li­siert das Bünd­nis Schwein­furt ist bunt. Auch in Ros­tock ant­wor­tet man demo­kra­tisch: Hier wirbt das Bünd­nis „1. Mai nazi­frei — Viel­falt statt NPD” für eine fried­li­che Blo­ckade der NPD-Demo. In Hoyers­werda wer­den die Gegen­pro­teste von der Initia­tive Zivil­cou­rage organisiert.

Mehr Infor­ma­tio­nen zu den geplan­ten Aktio­nen zum 1. Mai gibt es beim Netz gegen Nazis.