Moderne Zeitzeugen -
Besuche im anderen Leben
 

SCHIRMHERRSCHAFT
KOOPERATIONSPARTNER
PROJEKTLEITUNG

 

DER BRANDENBURG-BESUCH
DER BERLIN-BESUCH
DOKUMENTATION

   
Das Projekt          
Das Besondere daran ist, dass die MigrantInnen nicht in die Rolle der „Opfer zum Anfassen" gebracht oder exotisiert und „vorgezeigt" werden. Sie werden nicht – wie es in vielen gesellschaftlichen Diskursen der Fall ist – als Menschen mit Problemen oder als Menschen, die Probleme machen dargestellt. Vielmehr werden sie als ExpertInnen vorgestellt - als professionelle, begabte und interessante Persönlichkeiten. Jede/r Migrant/in taucht als Spezialist/in für ein persönliches Fachgebiet auf. Die SchülerInnen sollen sie dadurch nicht primär als „die MigrantInnen" wahrnehmen, sondern als SpezialistInnen – als „die Künstlerin", „die Anwältin", „der Lehrer", „der Filmemacher", „Sportler" usw.
Im ersten Teil des Austauschprogramms besucht Gesicht Zeigen! gemeinsam mit den SpezialistInnen Brandenburger Schulklassen. Der Austausch erfolgt jeweils zwischen einer Brandenburger Schulklasse und einer SpezialistIn/einem Spezialisten. Diese/r unterrichtet die Jugendlichen eine Unterrichtseinheit lang in ihrem/seinem persönlichen Fachgebiet. Erst im Anschluss an diese Unterrichtseinheit und ein erstes respektvolles Kennenlernen können die Jugendlichen auch Fragen zur Person und deren Lebensgeschichte stellen. Die SpezialistInnen sind zum Teil nicht hier geboren, einige sind hier geboren, viele besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft, manche nicht. Alle haben ganz unterschiedliche Status, Lebensgeschichten, Meinungen, Religionen und Lebenshintergründe. Was sie jedoch alle verbindet sind Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen, die in dieser anschließenden Frage- und Diskussionsrunde auch thematisiert werden sollen.
 
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