| Das
Projekt |
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Das Besondere daran
ist, dass die MigrantInnen nicht in die Rolle
der „Opfer zum Anfassen" gebracht oder exotisiert
und „vorgezeigt" werden. Sie werden nicht –
wie es in vielen gesellschaftlichen Diskursen der Fall ist
– als Menschen mit Problemen oder als Menschen, die
Probleme machen dargestellt. Vielmehr werden sie als ExpertInnen
vorgestellt - als professionelle, begabte und interessante
Persönlichkeiten. Jede/r Migrant/in taucht als Spezialist/in
für ein persönliches Fachgebiet auf. Die SchülerInnen
sollen sie dadurch nicht primär als „die MigrantInnen"
wahrnehmen, sondern als SpezialistInnen – als „die
Künstlerin", „die Anwältin", „der
Lehrer", „der Filmemacher", „Sportler"
usw. |
| Im
ersten Teil des Austauschprogramms besucht Gesicht
Zeigen! gemeinsam mit den SpezialistInnen Brandenburger
Schulklassen. Der Austausch erfolgt jeweils zwischen einer
Brandenburger Schulklasse und einer SpezialistIn/einem
Spezialisten. Diese/r unterrichtet die Jugendlichen eine Unterrichtseinheit
lang in ihrem/seinem persönlichen Fachgebiet. Erst im
Anschluss an diese Unterrichtseinheit und ein erstes respektvolles
Kennenlernen können die Jugendlichen auch Fragen zur
Person und deren Lebensgeschichte stellen. Die SpezialistInnen
sind zum Teil nicht hier geboren, einige sind hier geboren,
viele besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft, manche
nicht. Alle haben ganz unterschiedliche Status, Lebensgeschichten,
Meinungen, Religionen und Lebenshintergründe. Was sie
jedoch alle verbindet sind Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen,
die in dieser anschließenden Frage- und Diskussionsrunde
auch thematisiert werden sollen. |
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